Das Trainingsjahr 2025 war geprägt von Herausforderungen, aber auch von wichtigen Fortschritten und einer klaren Neuausrichtung. Trotz gesundheitlicher Rückschläge zu Beginn des Jahres entwickelte sich die Saison im weiteren Verlauf sehr positiv und legte eine starke Basis für die kommende Saison 2026.
Gesamtüberblick Training 2025
Im Jahr 2025 absolvierte ich insgesamt 473 Stunden und 31 Minuten Training ausschließlich indoor. Dabei kamen 14.600 Kilometer und 151.151 Höhenmeter zusammen. Der gesamte Kalorienverbrauch lag bei rund 307.500 kcal.
Verglichen mit dem Vorjahr fiel der Trainingsumfang etwas geringer aus, dennoch konnte die Leistungsfähigkeit leicht gesteigert werden – ein klares Zeichen für ein sehr qualitativ hochwertiges und zielgerichtetes Training.
Schwieriger Jahresstart und fehlende Wettkämpfe
Der Jahresbeginn 2025 war von mehreren Erkrankungen geprägt, die immer wieder Trainingsunterbrechungen erzwangen. Entsprechend blieb die Leistungsentwicklung im Frühjahr hinter den Erwartungen zurück.
Hinzu kam, dass kein Wettkampfpilot zur Verfügung stand. Aus diesem Grund war eine Teilnahme an Paracycling-Rennen in der Saison 2025 leider nicht möglich. Der Fokus verschob sich dadurch frühzeitig weg vom Wettkampf hin zur langfristigen Entwicklung.
Trainings-Highlights des Jahres
Einzelne Einheiten ragten im Jahr 2025 besonders heraus:
- Längste Trainingseinheit:
Am 4. Januar 2025 absolvierte ich auf Zwift die Einheit „The PRL Full“ in London. Mit einer Dauer von 5 Stunden und 53 Minuten, einer Distanz von 175,4 Kilometern und 2.629 Höhenmetern war dies zugleich die längste und kilometerreichste Einheit des Jahres. - Höhenmeterstärkste Einheit:
Ebenfalls am 4. Januar 2025 sammelte ich mit derselben Einheit die meisten Höhenmeter des Jahres – ein früher, aber eindrucksvoller Ausdauer- und Kletterhöhepunkt. - Einer der besten Wochen:
In der Kalenderwoche 10 (03.03.–09.03.2025) absolvierte ich insgesamt rund 410 Kilometer, sammelte dabei etwa 6.600 Höhenmeter und verbrannte ungefähr 9.100 Kilokalorien. Mit einem Wochenumfang von 14 Stunden und 36 Minuten und 636 TSS zählt diese Woche zu den umfangreichsten des gesamten Jahres.
Trainingsintensivste Woche
Die trainingsintensivste Woche des Jahres war Kalenderwoche 1. In dieser Woche kamen 14 Stunden und 16 Minuten Trainingszeit zusammen, verbunden mit einem Trainingsstress von 677 TSS.
Diese Woche markierte einen ambitionierten Einstieg ins neue Jahr und zeigte bereits früh, welches Potenzial grundsätzlich vorhanden war – auch wenn dieses durch die folgenden Krankheitsphasen zunächst nicht kontinuierlich ausgeschöpft werden konnte.
Fokus ab Sommer und starke zweite Jahreshälfte
Ab dem Sommer 2025 verlagerte sich der Schwerpunkt klar auf die Vorbereitung der Saison 2026. Besonders positiv: Ich kam sehr gesund durch den Herbst und Frühwinter 2025.
Diese stabile Phase ermöglichte konstantes Training, eine spürbare Leistungssteigerung und bestätigte, dass die Trainingssteuerung sehr gut funktionierte – trotz insgesamt etwas geringerer Umfänge im Vergleich zum Vorjahr.
Trainerwechsel und Ausblick auf 2026
Ein wichtiger Einschnitt erfolgte im Dezember 2025 mit dem Wechsel des Trainers. Dem bisherigen Trainer Yannick gilt großer Dank für die gemeinsame Arbeit und die Entwicklung der vergangenen Zeit.
Mit Sebastian, ebenfalls von Proathletes, startet nun ein neues Kapitel. Mit viel Motivation, Vertrauen und Zuversicht begann bereits Ende 2025 die strukturierte Vorbereitung auf die Saison 2026.
Auch wenn weiterhin noch kein Pilot für 2026 gefunden ist, überwiegt der Optimismus: Die gesundheitliche Stabilität, die gesteigerte Leistungsfähigkeit und das neue Trainerteam bilden eine sehr starke Ausgangslage für das kommende Jahr.
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