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News

  • +++ 17.05.2022, EM, wir kommen!+++
    Aufgrund der guten Ergebnisse im Weltcup wurden wir vom Bundestrainer für die Europameisterschaft in Österreich (26. bis 29. Mai) nominiert!
  • +++ 17.05.2022, Heimweltcup in Elzach +++
    Beim zweiten Weltcup der Saison erzielten wir den 12. Platz im Zeitfahren. Denkbar knapp war es im Straßenrennen, drei Sekunden hinter Platz 3 bedeutete für uns in der Endabrechnung den 9. Platz.
  • +++ 10.05.2022, Zweimal in die top Ten +++
    Bei unserem ersten Auftritt bei einem Weltcup konnten Christoph und ich uns in Ostende über einen ordentlichen 8. Platz im Zeitfahren und einem guten 7. Platz im Straßenrennen freuen!

Heimweltcup in Elzach: Nur drei Sekunden fehlen aufs Podium

Nur eine Woche nach dem Weltcup in Belgien folgte vom 12. Bis 15. Mai bereits in Elzach (bei Freiburg) der zweite Weltcup der Saison. Auch hier konnten wir im Straßenrennen ein ordentliches Ergebnis einfahren. Beim Zeitfahren erwischte ich leider keinen sonderlich guten Tag, zumal wir aufs falsche Rennrad gesetzt hatten.

Hoch hinaus beim Bergzeitfahren nach Schonach

Beim Bergzeitfahren von Elzach nach Schonach standen über eine Distanz von 18,2 km knapp 600 Höhenmeter auf dem Programm. Nachdem kurz vor dem Start Starkregen einsetzte, machten sich bei sehr schlechten Wetterverhältnissen ab 9 Uhr 22 Tandems auf die Strecke. Schnell wurde leider klar, dass ich leistungsmäßig keinen sonderlich guten Tag erwischt und wir zusätzlich leider auf das falsche Rennrad gesetzt hatten. Aufgrund der 600 Höhenmeter sind wir statt auf unserem Zeitfahrrad auf unserem Straßenrad angetreten. Ein Fehler, ließen wir doch gerade im unteren Bereich der Strecke gegenüber unseren Konkurrenten – die alle samt auf dem Zeitfahrrad mit teils Scheibenlaufräder unterwegs waren – viel Zeit liegen. Nach39:37 Minuten fuhren wir über die Ziellinie. Am Ende bedeutete es den zwölfter Platz auf der Ergebnisliste. Welcher grundsätzlich, berücksichtigt man, dass wir eher zu den schwereren Tandems gehören, immer noch ein Ergebnis war, mit dem man eigentlich bei einem Bergzeitfahren zufrieden sein kann. Auch wenn wir mit Sicherheit bei einer Normalleistung von mir und dem Zeitfahrrad mindestens 4-5 Plätze weiter vorne hätten landen können.

Weltcup Elzach, zeitfahren

Im Schlusssprint fehlt der Druck, drei Sekunden auf Platz 3

Zwei Tage nach dem Zeitfahren fand in Elzach der Straßenwettbewerb der Tandems statt. Erneut waren 23 Tandems an der Startlinie. Der Kurs versprach viel Abwechslung: in der Stadt selbst war der Kurs technisch anspruchsvoll, mit teils vielen und engen Kurven, außerorts hatte man zunächst eine 2 km leicht ansteigende Straße zu Bewältigen. Nach der Wende ging es die gleiche Straße bergab zurück in den Ort. Nach dem etwas verkorksten Zeitfahren lief es dieses mal bei unserem Heimweltcup auch deutlich besser. Bereits in der ersten Runde konnten wir uns für kurze Zeit sogar mit dem Gold- und Silbermedaille-Gewinnern von Tokio Bangma/Bos uns vom Hauptfeld lösen. Leider fuhr das Hauptfeld, angeführt von den spanischen Weltmeistern die entstandene Lücke rasch wieder zu. Anschließend sortierte sich das Feld neu und erneut konnten sich Bangma/Bos zusammen mit dem spanischen Tandem vom Feld lösen und konnten sich entscheidend absetzen.
Anschließend formierte sich eine große Verfolgergruppe aus 10 Tandems, die bis zum Ende Bestand hatte. Das Rennen war nun geprägt von einem gemütlichen Tempo, aus dem immer wieder teils sehr scharfe Attacken gefahren wurde. Doch kein Tandem konnte sich vom Feld lösen. Auch unser eigener Versuch in der Vorletzten Runde blieb erfolglos. So kam es zu einem langgezogenen Endsprint, bei dem mir, wohl durch die scharfen Attacken zuvor, der Druck aufs Pedal etwas gefehlt hatte. So landeten wir mit einem Rückstand von nur drei Sekunden auf Platz drei auf den neunten Platz. Ein Ergebnis, welches wir vor dem Heimweltcup sofort unterschrieben hätten. Direkt nach der Zieleinfahrt überwog zunächst doch die Enttäuschung, da schließlich nur drei Sekunden auf unser ersten Podiumsplatz bei einem Weltcup fehlte.

Unterm Strich konnten wir jedoch auch mit dem zweiten Auftritt im Weltcup zufrieden sein. Der Bundestrainer belohnte unsere beiden Auftritte im Weltcup (3 von 4 rennen unter die Top Ten) mit der Nominierung zur Europameisterschaft, die vom 26. Bis zum 29. Mai in Österreich stattfindet.

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