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Viel Testen und Trainieren – intensive Wochenenden mit Christoph

Ursprünglich wollten Christoph und ich uns im ersten Trainingsblock auf unser erstes gemeinsames Rennen in Österreich gezielt vorbereiten und die Rennräder auf uns perfekt einstellen. Leider fiel aufgrund von Corona das Rennen für uns ins Wasser, das gemeinsame Trainingswochenende zogen wir jedoch trotzdem durch. Kurz darauf folgte noch ein zweites gemeinsames Wochenende.

Erstes Wochenende: Einstellen, Testen, Testen und Testen

Eigentlich hatten wir die Absicht, dass wir vom 13. Bis 16. Mai uns gezielt auf die Europameisterschaft in Österreich vorbereiten würden. Leider kam dann alles anders als geplant, aufgrund der Coronasituation konnten wir nicht an den Start gehen. Trotzdem hielt uns die Absage nicht davon ab, vier tolle Tage auf dem Rad zu verbringen. Einzig das Wetter machte uns oft einen Strich durch die Rechnung. Heftige Regenschauer und Gewitter machten die Ausfahrten zu einer sehr durchnässten und ziemlich kalten Angelegenheit.

Christoph und Sebastian mit dem roten Rennradtandem

So fielen die Ausfahrten meist etwas kürzer als geplant aus. Das Einstellen des Tandems für das Zeitfahren verlegten wir dann kurzer Hand in die Wohnung auf die Rolle. Sowieso stand der erste Trainingsblock oft unter dem Zeichen die perfekte Position auf dem Rennrad für die Straßenwettbewerbe und dem Tandem fürs Zeitfahren zu finden. Sehr viel Testen und Schrauben war also Programm.

Trotz des schlechten Wetters verbrachten wir vier tolle Tage auf dem Rad und konnten enorm an der Abstimmung, der Sitzposition und der Synchronität auf dem Rennrad arbeiten. Intensivere Einheiten durften natürlich auch nicht fehlen. So fuhren wir noch vor dem genauen Einstellen des Zeitfahrtandems auf dem Rheindamm (eine rund 9 km lange Straße) einen Schnitt von knapp über 48 km/h und fuhren ganz ohne Hintergedanken knapp an den damaligen Top 10 des sehr beliebten Stravasigments vorbei.

Bei super Wetter: der zweite Trainingsblock

So schön kann eine Abendfahrt sein

Nur wenige Wochen später trafen Christoph und ich uns erneut bei mir zu Hause, um bei deutlich besserem Wetter ein etwas kürzeren Trainingsblock vom 11. Bis 13. Juni einzulegen. Da die Rennräder aus dem ersten Block perfekt eingestellt waren, konnten wir mehr Zeit mit tollen Ausfahrten genießen. Meist standen zwei Einheiten auf dem Programm: Eine morgens und eine abends. Hier waren nun alle Trainingsvarianten dabei: Grundlagenausfahrten, Bergfahrten, kurze Intervalle und das kräftige Antreten und Beschleunigen nach Kurven. Auch durfte das Verbessern, bzw. Üben einer besseren Synchronität nicht fehlen.

Kraichgaurunde mit Christoph

Ausblick

Leider sind immer noch keine Rennen im Paracycling in Sicht. Aufgrund von Corona sind die meisten Rennen in diesem Jahr abgesagt, die wenigen Rennen die (eventuell) doch stattfinden sind oftmals sehr weit weg. Hier wäre oftmals eine Anfahrt von rund 10 Autostunden notwendig, was den Aufwand und Nutzen für ein kurzes Straßenrennen und ein Zeitfahren von rund 20 km doch sehr fraglich erscheinen lässt.

Dennoch sind wir weiterhin motiviert und fiebern unseren ersten gemeinsamen Rennstart total entgegen, leider wohl erst in der Saison 2022.

Bis dahin heißt es: Fest trainieren und so oft wie möglich bei Trainingsblöcken die Zeit gemeinsam auf den Tandems verbringen!

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