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Mit wenig Barrieren – der zugängliche Radcomputer: Elemnt Bolt

Nachdem für die Trainingsaufzeichnung alles mit einem Radcomputer von Sigma anfing, wechselte ich doch relativ schnell auf einen Garmin Edge 520 Plus und blieb dem Ökosystem von Garmin die letzten drei Jahre treu. Nachdem jedoch immer häufiger Probleme mit der Synchronisation der Trainings auftraten und sich seit Jahren nichts im Bereich der Zugänglichkeit der Garmin Connect App bewegte, war es an der Zeit sich nach besseren Alternativen umzuschauen.

Von einem Kollegen bekam ich den Tipp mir einmal die Geräte von Wahoo näher anzuschauen, mit Erfolg!

Andere Bedienphilosophie

Natürlich sind mir die aktuellen Trainingsdaten während eines Trainings auf dem Radcomputer leider auch bei den Geräten von Wahoo nach wie vor nicht zugänglich. Hier werde ich weiterhin auf meinen Piloten angewiesen sein, der mir die Werte, wie z. B. aktuelle Herzfrequenz, Trittfrequenz oder die aktuell getretene Leistung durchgibt. Eine auditive Rückmeldung gibt es bei keinem vorhandenen System.

Jedoch verfolgt Wahoo mit seinen Radcomputern eine etwas andere Bedienphilosophie, die es mir ermöglicht komplett selbstständig den Radcomputer Einzustellen, zu bedienen und die erfolgten Trainings zu analysieren oder sie auf die gewünschten Trainingsplattformen hochzuladen. All das war mit Garmin gar nicht oder nur mit großen Mühen aufgrund der zahlreichen Problemen bei der Zugänglichkeit der App möglich.

Aktives Training

Eigenständige Einrichtung und Konfiguration

Das beginnt schon bei der Einrichtung des Radcomputers. Da der Computer vollständig über eine App auf dem iPhone eingerichtet und eingestellt werden kann, war ich in der Lage alles selbstständig, vom Auspacken über die Ersteinrichtung und Feineinstellungen selbst vornehmen zu können.

Das beinhaltet z. B. das Festlegen der Einstellungen zur Autorunde, zum Autostop, Optionen zur Helligkeit, das Synchronisationsverhalten zu Plattformen wie z. B. Strava oder Trainingpeaks etc., das Hinzufügen und Entfernen von Trainingsseiten, das Füllen und Anordnen der Datenfelder für die einzelnen Trainingsseiten, usw. Selbst Sensoren, wie z. B. Pulsgurt, Leistungsmesser, Speed oder beliebige andere Sensoren kann ich eigenständig über die App dem Radcomputer hinzufügen, umbenennen oder konfigurieren. Letztlich konnte ich auch meine persönlichen Profildaten hinzufügen, die ich zukünftig jederzeit Anpassen kann.

Einstellungsfenster des Elemnt Bolt

Trainings starten, stoppen, analysieren

Bevor ich das Training über den Radcomputer starte, kann ich über die iOS-App sogar einsehen, welche Sensoren aktuell mit dem Computer verbunden sind. Fehlen noch Sensoren, kann ich sie eigenständig hinzufügen. Ist ein Training aktiv, kann ich direkt über die App die wichtigsten Werte, wie z. B. zur durchschnittlichen Leistung, Puls, Trittfrequenz etc. einsehen. Möchte ich während eines Trainings Einstellungen ändern, wie z. B. die Autorunde ein- oder ausschalten, kann ich das jeder Zeit über die iOS-App vornehmen, die Änderungen werden direkt übernommen.

Nachdem ich ein Training beendet habe, kann ich es auf meine gewünschten Plattformen hochladen, bzw. wird es (je nach Einstellung) automatisch synchronisiert. Sehr schön ist, dass ich das Training in der Wahoo Elemnt-App ziemlich gut auslesen und analysieren kann, etwas was über Garmin Connect aufgrund der problematischen Zugänglichkeit nicht im Ansatz funktioniert hat. In der Elemnt-App kann ich Werte zu meiner durchschnittlichen Leistung, zur NP, Trittfrequenz, Pulsverhalten oder Rundendaten problemlos einsehen. Auch die Daten einzelner Runden kann ich nun problemlos auslesen, etwas, das mir bis dahin nicht möglich war.

Trainingsverlauf des elemnt Bolt

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