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Tolle Tage auf dem Leistungslehrgang in Buchholz

Bei besten Wetter durften Christoph und ich vom 01. Bis 06. September sechs schöne und intensive Tage auf dem Leistungslehrgang des DBS in Buchholz (nähe Freiburg) zusammen mit weiteren Independentstarter verbringen. Neben dem täglichen Stabi- und Stretching-Training standen diverse Intervall- und Trittfrequenzprogramme auf dem Trainingsplan.

Seit dieser Saison ist Christoph (Team Kernhaus) mein neuer Pilot für die Wettkämpfe im Europacup und Weltcup. Aufgrund der wohnlichen Entfernung haben wir leider nicht sonderlich oft die Möglichkeit zusammen zu trainieren. Daher freuten wir uns sehr, dass wir von Eric Reichelt (Co Bundestrainer im Paracycling) zu den sechstägigen Lehrgang eingeladen wurden. Für Christoph und mich bedeutete es, dass wir uns das vierte Mal für einen Trainingsblock in diesem sehr außergewöhnlichen Jahr treffen konnten.

Neben dem Zeitfahrtandem war das neu gelieferte und am Vortag durch Christoph und mich zusammengebaute Straßenrad-Tandem von Duratec, welches u. a. über Scheibenbremsen verfügt, mit im Gepäck.

Am ersten Trainingstag stand zunächst ein Test zur Ermittlung der maximalen Trittfrequenz auf dem Programm. Da das Wetter am Ankunftstag noch sehr verregnet war, führten wir den Test auf der Rolle durch. Bereits am nächsten Tag stand bei strahlenden Sonnenschein der Fokus auf kurzen, aber sehr intensiven 5 und 30 Sekundenintervalle, unterbrochen von sehr lockeren pedalieren. Der Nachmittag stand dann ganz im Zeichen von kurzen, aber ebenfalls sehr intensiven Bergintervalle am Kaiserstuhl. Der dritte Trainingstag bestand aus zwei Einheiten. Am morgen fuhren wir auf einem kleinen Rundkurs einige 2-Minuten-Intervalle und bestritten einige Sprints gegen ein weiteres Tandem. Am Nachmittag ging es aufs Zeitfahrtandem. Hier standen das Setup und etwas längere Intervalle auf dem Plan. Der vierte Tag bestand aus einer größeren Rundtour. Das Highlight war sicherlich am Ende der Rundfahrt der Anstieg auf den 1241 Meter hohen Kandelberg. Die letzten 5 Minuten des Anstiegs machte uns Eric nochmals zur Qual: Wir sollten durch sehr intensive Antritte jede 20 Sekunden die Geschwindigkeit ständig bis zur Bergkuppe steigern. Das waren bereits die dritten 5 Minuten des Beschleunigungsintervalls bei Anstiegen, welche wir auf der heutigen Trainingsfahrt durchgeführt hatten. Belohnt wurden wir anschließend von einer tollen Abfahrt mit knapp 90 km/h. Am letzten Tag stand eine gemütliche Ausfahrt ins benachbarte Frankreich an. Abwechslung sorgten die zahlreichen Sprints zum nächsten Ortsschild. Vor dem gemütlichen Ausklang an den Abenden im Restaurant des Hotels, gab es immer noch eine kurze Einheit für das Stabi- und Stretching-Training.

Insgesamt war es ein sehr schöner, abwechslungsreicher und sehr kurzweiliger Lehrgang. Besonders hervorzuheben war auch die positive Stimmung unter den Independent-Athleten, die den Aufenthalt sehr angenehm machte. Zusätzlich konnten Christoph und ich weitere Erfahrungen auf dem Tandem sammeln, die uns sicherlich bei den zukünftigen Rennen helfen werden.

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